Humanistische Gemeinschaft Neu-Isenburg

Ludwigstraße 68, 63263 Neu‑Isenburg


Ortsgemeinschaft der

»Humanistischen Gemeinschaft Hessen« K.d.ö.R. (HuGH) in Wiesbaden


Forum für Humanismus und Aufklärung

Aktuelle Meldungen

100 Jahre Verfassungsbruch sind genug

Die Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) hat in Berlin ihre Kampagnen-Broschüre "Abschied von der Kirchenrepublik: 100 Jahre Verfassungsbruch sind genug" vorgestellt. Sie enthält grundlegende politische Forderungen, die umgesetzt werden müss(t)en, um das Verfassungsgebot des weltanschaulich neutralen Staates zu verwirklichen.

Wir, die »Humanistische Gemeinschaft Neu-Isenburg (HuG-NI)«, unterstützen diese Initiative.

Zum Lesen der Broschüre auf das Bild klicken!

Die Stiftung kritisiert in ihrem Grundsatzpapier, dass der alte Rechtsgrundsatz "In dubio pro libertate" ("Im Zweifel für die Freiheit") allzu oft in ein "In dubio pro ecclesia" ("Im Zweifel für die Kirche") umgemünzt werde. Dies zeige sich nicht bloß in den vielfältigen Privilegien, welche die Kirchen in Deutschland besitzen, sondern auch in zahlreichen Gesetzen, welche die Freiheiten der Bürgerinnen und Bürger auf der Basis religiöser Glaubensvorstellungen beschneiden, obgleich dies dem weltanschaulich neutralen Staat zwingend untersagt ist.

Quelle: Auf hpd.de ist dieser interessante Artikel nachzulesen.

Die Broschüre wurde im Zuge der "Deutschlandtour der Säkularen Buskampagne" von der gbs herausgegeben, die in vielen Städten ganz Deutschlands anhält, um über diesen und weitere Verfassungsbrüche aufzuklären.

Der Bus macht u.a. am 18. Mai ab 13:00 Uhr auch in Frankfurt/Main am Rathenauplatz Station.
Hier sind => alle Stationen aufgeführt.



Humanistisches Manifest zur Europawahl 2019

Säkularität muss ein Pfeiler der offenen Gesellschaft sein!

Für ein Europa, das Freiheit, Gleichheit, Solidarität und Menschenwürde tatsächlich respektiert:

Im Mai 2019 wählen die Bürger*innen der Europäischen Union zum neunten Mal das Europäische Parlament. Diese Wahlen werden Europa für die kommenden Jahre prägen. Fünf Jahre lang wird das Europäische Parlament einer der wichtigsten Gesprächspartner sein, um humanistische Werte zu verteidigen und neue Rechte zu ermöglichen und zu schützen. Die Frage, wer in das Europäische Parlament gewählt wird, ist wichtiger denn je. Deshalb hat das Präsidium der Europäischen Humanistischen Föderation (EHF) in Brüssel ein entsprechendes Manifest verabschiedet.

Weiteres auf der Seite des HVD-Bundesverbandes
(Auf der geöffneten Seite unterhalb des Bildes.)



Kommentar der Humanistischen Gemeinschaft Neu-Isenburg zur Gründung der »Initiative säkularer Islam«

Rechtzeitig zum Start der vierten Phase und Neuauflage der Deutschen Islamkonferenz (DIK) wurde die überparteiliche »Initiative säkularer Islam« gegründet, an der neben bekannten Islamkritikern wie u.a. Hamed Abdel Samad, Bassam Tibi, Seyran Ateş und Ahmad Mansour auch Cem Özdemir beteiligt ist. Wir, die »Humanistische Gemeinschaft Neu-Isenburg (HuG-NI)«, unterstützen diese Initiative.

Das neue Format der DIK wird von dieser Initiative in einer Online-Petition, die gleichzeitig ihr Manifest darstellt, ausdrücklich gelobt, da es ausgewogen sei. Die Petition wendet sich gegen die Anerkennung der islamischen Verbände als Körperschaften des öffentlichen Rechts, d.h. die Gleichstellung mit Kirchen, das Hauptziel der konservativen Islamvertreter in den vorherigen Konferenzen. Stattdessen will man sich als Teilnehmer der DIK stark machen für eine Trennung von Staat und Religion, denn: Unsere Verfassung garantiert das Bürgerrecht vor Gruppenrechten, also für Selbstbestimmung und Freiheit des Individuums als Schutz vor Gruppendiktaten, sowie gegen jede trennende Unterscheidung in Gläubige und Ungläubige.

=> Aufruf des vollständigen Kommentars als PDF-Datei

Weitere Links:
Zur Online-Petition der Initiative Säkularer Islam:
https://www.openpetition.de/petition/online/initiative-saekularer-islam/

Artikel in der »Zeit«: „Der Wunsch nach dem keimfreien Islam“:
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-11/initiative-saekularer-islam-konferenz-muslime-deutschland-integrationsparadox/

Artikel in der »Berliner Morgenpost«:
„Wir brauchen Rebellion der Vernunft“ von Necla Kelek
(Mit-Initiatorin der »Intitiative Säkularer Islam«):
https://www.morgenpost.de/berlin/article215877067/Wir-brauchen-eine-Rebellion-der-Vernunft.html



Statement zur Landtagswahl in Hessen

Die Humanistische Gemeinschaft Hessen und Neu-Isenburg zeigen sich tief besorgt über das Abschneiden der AfD bei den Landtagswahlen in Hessen. Wir möchten deutlich erklären, dass wir deren rechtsextremen, fremdenfeindlichen und rechtspopulistischen Tendenzen aufs Schärfste ablehnen und verurteilen. Wir stehen für einen freiheitlichen Staat, für Vielfalt und ein Miteinander über die Grenzen von Rasse, Geschlecht, Religion und Weltanschauung hinaus. Wir stehen für ein tolerantes und weltoffenes Miteinander in diesem Land, in Europa und in dieser Welt.

Wir stellen uns gegen rechtsextreme Gesinnungen, da diese unserem Selbstverständnis konträr entgegenstehen. In der Präambel unserer Verfassung heißt es:
»Was uns eint, ist das Eintreten für Toleranz und weltanschauliche Neutralität des Staates, für Solidarität der Menschen untereinander und Gerechtigkeit zwischen den Völkern, gegen Rassismus und Nationalismus, für Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit sowie der verantwortungsvolle Umgang mit der Natur.«
und weiterhin:
»Was uns eint, ist das Eintreten für Toleranz und weltanschauliche Neutralität des Staates, für Solidarität der Menschen untereinander und Gerechtigkeit zwischen den Völkern, gegen Rassismus und Nationalismus, für Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit sowie der verantwortungsvolle Umgang mit der Natur.«

Wir Humanisten möchten in einem weltoffenen Land leben, wo niemand wegen seiner Hautfarbe, seiner Religion oder Weltanschauung, seines Geschlechts oder seiner Kultur geächtet oder sogar verfolgt wird. In einem Land, das die Menschenrechte eines jeden, insbesondere auch jedes Kindes, schützt.

Das Parteiprogramm der AfD lässt dringend bezweifeln, ob diese Partei für ein demokratisches Deutschland steht, wo die Menschen gleichberechtigt sind, wo es keine Unterschiede zwischen Rassen gibt und wo eben für alle die Menschenrechte gelten. Wir sind entsetzt darüber, dass Ausgrenzung, Feindlichkeit und Konfliktbereitschaft offenbar von 13,1% der Wähler für gut gehalten werden. Dabei ist es völlig egal, ob dies aus Überzeugung oder aus Protest geschah.

Die Humanistische Gemeinschaft Hessen und Neu-Isenburg wird auch in Zukunft für Gleichheit und ein tolerantes Miteinander eintreten und sich entschieden gegen menschenverachtende und radikale Gesinnungen stellen. Wir stehen für ein vielfältiges, buntes und integratives Hessen!

www.humanisten-hessen.de



Das humanistische Magazin jetzt auch online

Das humanistische Magazin des HVD steht jetzt auch online zum Lesen zur Verfügung.


Zu lesen unter: http://www.diesseits.de/ => download



Die Schule ist kein Ort der Bekehrung

Oft wird in der Diskussion vorgeworfen, dass das Berliner Neutralitätsgesetz anti-feministisch und diskriminierend sei. Es sei ein Anti-Kopftuchgesetz, ein anti-muslimisches Gesetz oder gar islamophob. Diese Rhetorik ist sehr gefährlich, denn sie ähnelt sehr der Wortwahl von fundamentalistischen Islamisten.

Die islamische Verschleierung ist eine Brandmarkung. Sie unterwirft Frauen und sexualisiert Mädchen mit dem Stigma, einen sündigen Körper zu besitzen und teilt sie in »ehrbar« und »unzüchtig« ein und sie ist der erste Schritt zur inhumanen Geschlechter-Apartheit. Das perfide Phänomen der Mädchen-Verschleierung ist menschenverachtend und herabwürdigend.

Die Schule muss frei bleiben von religiösen und ideologischen Symbolen. Sie ist kein Ort der Bekehrung. Nein, sie ist ein neutraler Schutzraum. Hier sollen Kinder unabhängig von ihrer Konfession, Herkunft oder ethnischen Zugehörigkeit gemeinsam lernen können, kritisch zu denken und dogmatische Beeinflussung zu erkennen. Denn nur so können sie sich davon distanzieren und BürgerInnen mit demokratischer und freier Gesinnung werden.

Quelle: Auf hpd.de ist dieser interessante Artikel nachzulesen.



Martin Luther: Volksheld?

Rund 250 Millionen Euro aus allgemeinen Steuergeldern bringt die öffentliche Hand für die »Luther-Dekade« auf. Der 500. Jahrestag seines angeblichen »Thesenanschlags« soll am 31. Oktober 2017 sogar als bundesweiter Feiertag begangen werden. Doch war Martin Luther ein Mann, den man feiern sollte?

Nein, sagen auch wir mit der Giordano-Bruno-Stiftung, die in ihrer kritischen Luther-Broschüre aufzeigt, dass der Reformator einer der "wirkmächtigsten Vertreter des Judenhasses von Golgatha bis Auschwitz" war. In seinen »Judenschriften« zeigte sich der Reformator nicht nur als religiöser Antijudaist, sondern auch als rassistischer Antisemit. Nicht ohne Grund haben sich führende Nationalsozialisten immer wieder auf Luther berufen.

Zum Lesen der Broschüre auf das Bild klicken!
Weitere Info auf der Webseite der Giordano-Bruno-Stiftung



Wiederkehrende Veranstaltungen


Wir laden alle Humanisten, Freidenker, Skeptiker und Diskussionsfreudigen ein, sich zu beteiligen, um gemeinsam mit uns einen angenehmen Abend in freigeistiger und ungezwungener Atmosphäre zu verbringen. Ohne starre Agenda lebt das Treffen von dem, was jeder an Themen, Neugierde und Erwartungen mitbringt. Im Rahmen lebhafter Diskussionen und durch offenen Meinungsaustausch interessierter Menschen wollen wir aktuelle gesellschaftliche, kulturelle und politische Fragen und Probleme thematisieren. Auch die wissenschaftlichen, philosophischen und weltanschaulichen Aspekte sollen dabei nicht zu kurz kommen. Frei nach Immanuel Kant: „Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ kann und soll sich jeder einbringen. Jeder Vorschlag und jedes aufklärende Engagement, aber auch einfach nur zuhörende und interessierte Gäste sind uns herzlich willkommen.

In der Regel an jedem dritten Donnerstag im Monat.

Aktuelle Info hierzu auf unserer Termine-Seite.


Unsere nächste Veranstaltung

Vorstandssitzung am Mi. 12.06.2019
und anschließend ab ca. 19:30 Uhr Zukunftswerkstatt
Näheres auf unserer => Termine-Seite
Unser aktueller Gemeinschaftsbrief
»Mitteilungen aus Neu-Isenburg«
können Sie hier herunterladen:
=> Ausgabe März/April 2019
=> Ausgabe Mai/Juni 2019
Unsere aktuelle Verbandszeitschrift
»Nachrichten aus Hessen«
können Sie hier herunterladen:
=> Ausgabe März/April 2019
=> Ausgabe Mai/Juni 2019
Heute für Sie aktuell mitgelesen
Quelle: Humanistischer Pressedienst (hpd.de)
=> Informationen statt Tabus
Selbstbestimmung bei Schwangerschaftsabbrüchen
=> Zeitreise zu Jesus
Interview
=> Warum der Iran völkerrechtlichen Verpflichtungen einhalten sollte

=> Nachhaltigkeit: Vom Wandel eines Begriffs
Neu auf dubito:
=> Die Verquickung von Staat und Kirche, verkörpert durch eine Stadt
Säkulare Buskampagne 2019 - Tag 12: Trier
=> Danach, aber nicht deswegen

=> Feuerwehr gewinnt gegen Kirche
Deutscher Gemeinwohl Atlas 2019 erschienen
=> Frankfurter Club Voltaire verärgert Skeptiker
Vortrag von Lydia Benecke wegen Esoteriker-Kritik abgesagt
Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum ...

► es nicht gut ist, wenn sich Religion und Kirche in das öffentliche Leben einmischen?
► Menschen aufgrund ihrer Weltanschauung diskriminiert werden?
► schon Kinder durch einseitige Weltanschauungen indoktriniert werden?
► falsch verstandene Religionsfreiheit zu menschenverachtenden Taten führt?
► das kritische freie Denken schon immer von Religionen und politischen Ideologien unterdrückt wurden?
► Zentralismus, Populismus, Nationalismus, Rassismus, Sexismus und Speziesismus sowie Wirklichkeits-leugnende Ideologien immer noch nicht überwunden sind?
► nur die wenigsten Menschen eine faire Chance haben, das Beste aus ihrem Leben zu machen?
► unser demokratisches Wertesystem keine klaren Grenzen gegenüber falsch verstandenener Toleranz zu definieren weiß?
► Aufklärung und selbstbestimmtes kritisches Denken in den Schulen kaum vermittelt werden?
► nicht ethische Fairness sondern Menschen-ausgrenzendes Moralisieren in »Ich bin gut und du bist böse!« vorherrschen?
► sich die meisten menschlichen Gesellschaften zu jenseitigen Vorstellungen hingezogen fühlen, obwohl das Leben im Hier und Jetzt stattfindet?

Solche Fragen stellen wir uns unentwegt und suchen gemeinsamen nach Lösungen.

Auch Sie können dazu beitragen!
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage über unsere Kontakt-Seite.